Die vielfältigen Möglichkeiten von eHealth

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens bietet spannende neue Perspektiven. Beispielsweise hat Proteus Digital Health von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) vor wenigen Tagen die Zulassung für ihren einnehmbaren Sensor erhalten. Dieser Mikrochip wird aktiviert, sobald er mit Magensäure in Kontakt kommt, sendet die gewünschten Daten und löst sich dann wenig später wieder auf.

redpillbluepill_eHealtheHealth umfasst aber weit mehr als das. eHealth Suisse definiert den Begriff so: „Unter dem Begriff „eHealth“ werden alle elektronischen Gesundheitsdienste zusammengefasst: Mit elektronischen Mitteln werden im Gesundheitswesen die Abläufe verbessert und die Beteiligten vernetzt – PatientInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen, Versicherte, Versicherungen, Labors, Apotheken, Spitäler und Pflegende.“

Alle mit eHealth verbundenen Technologien werden (und müssen) in der Zukunft auf natürliche Weise in den Arbeitsalltag integriert sein. So, dass letztendlich das „e“ in eHealth nicht mehr spürbar ist und zu einem natürlichen Teil von „Health“ wird. Machen Sie sich ein Bild von einer Health-Umgebung der Zukunft.

Diese wunderbare neue Spitalwelt wie im Film dargestellt, ist aber nur die sichtbare Spitze des Eisberges. Dahinter müssen eine Menge Voraussetzungen geschaffen werden: Auf gewisse Dinge wie einheitliche Datenaustauschstandards, Datenbanken für Patientendaten oder eindeutige Patientenidentifikationssysteme müssen sich die Akteure des Gesundheitswesens grundsätzlich einigen. Innerhalb von Institutionen startet die Elektronisierung mit Patientenarmbändern, Health Professional Cards und RFID-Chips für Medikamente, Geräte, Räume usw.. Wenn jeder Patient, jeder Katheter und jede Pille elektronisch erfassbar ist, können die Logistik automatisiert, Arzttermine, Patientenbetten und CT-Slots via Ressourcenplanungssystem online gebucht, Geschäftsprozesse mit Business Intelligence Systemen in Echtzeit überwacht und Patienten in kritischen Situationen mit Expertensystemen besser betreut werden. Die generierten Daten können ausserdem orts- und zeitunabhängig für die Forschung herangezogen werden.

Um in Zukunft gerüstet zu sein, muss die Umsetzung von eHealth schon heute beginnen. Die Technologien dazu sind alle bereits vorhanden.

Pressemitteilung von Proteus Digital Health